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News 2009

23. Juli 2009
Worldwide Partner Conference 2009

Auch dieses Jahr hat Glaux Soft an der wichtigsten Microsoft Konferenz, der Worldwide Partner Conference (WPC) vom 13.-16. Juli 2009 in New Orleans teilgenommen. Fazit der Konferenz ist, dass wir unser Netzwerk zu Microsoft und Schweizern Softwarehäusern weiter vertiefen konnten, dass evidence, unsere auf silverlight basierende Business Applikations Plattform, technologischen Vorsprung hat und neben den klassischen auch zukünftige Betriebsformen wie SaaS, Cloud Computing heute schon unterstützt, sowie, dass das Duo Windows 7 / Office 2010 eine echte Verbesserung der Produktivität bedeuten wird.

Microsoft Partner Network
Neben vielen Produkte Neuigkeiten hat Microsoft hat auf seiner Partnerkonferenz in New Orleans eine komplette Überarbeitung des Channel-Vertriebs bekannt gegeben. Der neue offizielle Name lautet ab sofort „Microsoft Partner Network“ und die neuen Einstufungen sollen laut Microsoft mehr die Performanz und die Fähigkeiten des jeweiligen Partners berücksichtigen. So gibt es jetzt vier Gruppen, die sich vor allem durch den Grad des Engagements des Partners mit Microsoft unterscheiden:

  1. Community. Das ist der Einstiegslevel. Die Unternehmen dieser Gruppe haben sich bei Microsoft an-gemeldet und prüfen oder arbeiten an einer potenziellen Kooperation mit Microsoft – sind aber noch nicht soweit, um Projekte selbstständig anbieten und verkaufen zu können.
  2. Subscriber. Hier sind alle Partner angesiedelt, die sich zum Aufbau einer Microsoft-Expertise in einem Segment ihrer Wahl verpflichtet haben, beispielsweise ERP oder Office-Automation.
  3. Competency. Das ist der Standardbereich eines Partners. Diese Einstufung besagt, dass der Partner über eine bestimmte, Microsoft-basierte, Lösungskompetenz verfügt. Die Lösungskategorien richten sich nach den bisherigen Einteilungen, sollen aber in den nächsten zwölf Monaten von derzeit 46 auf 30 reduziert werden.
  4. Advanced Competency (Unser heutiger Status). Offiziell heisst es, dass es sich hierbei um die jeweils Klassenbesten handelt, die sich vollends für Microsoft committed haben und über ausgefeilte Kenntnisse und Erfahrungen verfügen. Hierzu gehört auch die fortlaufende Teilnahme an Zufriedenheits-Überprüfungen bei ihren Kunden, für die Microsoft die Regeln erstellt. Diese Gruppe repräsentiert sozusagen den neuen Gold-Standard unter den Partnern, der aber nicht mehr so heisst

SaaS
Microsoft setzt voll auf die Strategie SaaS (Software as a Service), sprich die Software als Dienstleistung basierend auf Internettechnologien anzubieten. Microsoft hat jedoch erkannt, dass nur ein Nebeneinander von Lösungsbetrieb (Inhouse, bei Partnern, oder bei Microsoft) eine Chance haben werden. Mit Windows Azure wird ein neues Cloud Computing-System von Microsoft auf den Markt gebracht, welches Anwendungen und Datenbanken zur Verfügung stellen wird, die netzbasiert genutzt werden können. Auch die eigenen Dateien des Anwenders liegen nicht mehr auf dem eigenen Computer, sondern auf den Servern des Providers. Um die Software Dienste von Microsoft zu fördern werden einige Angebote nur noch explizit bei Microsoft online erhältlich sein. (Office "14"/Live, Dynamics CRM Online). Microsoft möchte sich wesentlich stärker auf internetbasierte Services konzentrieren und hofft, so dem Käufertrend zu billigeren und leistungsschwächeren Rechnern wie Netbooks begegnen zu können.

Saas Overview

Gartner hat zum Thema nach Untersuchungen folgendes Bild gewonnen: „Unsere Untersuchung fördert nicht gerade eine stürmische Begeisterung für SaaS zu Tage, sondern ich würde die Zufriedenheit der User eher als lauwarm bezeichnen“, kommentiert Ben Pring, Research Vice President bei Gartner. Die Zufriedenheit pendele sich bei einer 4.74 auf einer 7-Punkte-Skala ein.
Und: Obwohl die makroökomischen Bedingungen für einen SaaS-Ausbau sprächen, planen fast 60 Prozent ihre Mietsoftwarenutzung in den nächsten zwei Jahren nicht weiter auszubauen. Nur ein Drittel will expandieren, fünf Prozent wollen ihre SaaS-Nutzung sogar reduzieren.
Ernüchternd sind auch die Angaben derjenigen, die SaaS evaluiert aber dann doch dagegen entschieden haben: 42 Prozent verweisen auf hohe Kosten, 38 Prozent auf Integrationsschwierigkeiten und bei 33 Prozent traf das SaaS-Angebot nicht die technischen Anfordeungen. „Dies steht natürlich im Widerspruch zu den Versprechen, SaaS sei billig und einfach zu nutzen“, so Gartner.
Generell sehen die Anwender die technische Anforderungen als wichtigsten Aspekt bei der SaaS-Auswahl (46 Prozent), gefolgt von Sicherheit, Datenschutz und Diskretion (33 Prozent) sowie Einfachheit der Integration und Funktionalität für die Business-Anwender (je 29 Prozent).

Windows 7
Das Windows 7 war das Top Thema, neben der Strategie Software + Service. Dank der höheren Stabilität, Geschwindigkeit und Sicherheit und vielen weitere neuen Features soll Windows der Top-Seller für Microsoft werden. Neue Features wie die Verschlüsselung von Daten (auch für externe Geräte), die Taskbar, welche durch den Benutzer beliebig angepasst werden kann und unter anderem pro Applikation ein Icon anzeigt mit Ansicht der jeweiligen Instanzen, Netzwerk abhängiger Einstellungen (Bsp. andere Standard Drucker zu Hause als im Geschäft), Jump List für den schnellen Zugriff auf Applikationen und Dokumente, automatische Aufteilung des Bildschirms für Bearbeitung von parallelen Doku-mente, oder auch die automatische Dokumentation von Ablaufschritten zu späteren Verwendung helfen dem Benutzer noch efizienter zu arbeiten.

Office 2010
Auch für Office 2010 gibt es einige Neuerungen, welche den täglichen Einsatz des Produktes verbessern wird. Features wie Einfügen von Screenshots in Dokumenten, Sparklines Miniaturgrafiken in einer Excel Zelle, Umfassende Business Intelligence Möglichkeiten innerhalb von Excel, Verbesserte Tools für Bildbearbeitung, Ribbon-Interface von Outlook 2010. Der Paukenschlag der Office-Announcements war die kommende Online-Version. Diese wird in direkter Konkurrenz zu den bereits bekannten Angeboten von Google und Zoho stehen. Hierzu empfiehlt sich jedoch eine intensive Prüfung der neuen Online-Version, da diese nicht über den vollen Office-Funktionsumfang verfügen wird und durch Werbung finanziert werden soll.

Die Gartner Group empfiehlt den CIOs, Office 2010 zusammen mit Windows 7 einzuführen – auch wenn sich dadurch die Umstellung noch deutlich verzögern wird, attestiert dem kommende Office 2010 aber, dass es genau dem entspricht, was Mitarbeiter und Management heute von einer modernen Office-Suite erwarten.

Links
evidence Business Application Platform
evidence nova (live!)
evidence CRM
evidence Case Manager

Weiterführende Links
WPC 2009
Windows 7
Office 2010
 

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Thomas Bähler, Glaux Soft AG

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Mail: Ueli Aregger

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